Ein Tag mit ...
einem Entwicklungsingenieur
Martin Ramsauer ist Entwicklungsingenieur bei Siemens im Bereich Medical Solutions. Er konstruiert dort Röntgenröhren, Kernstück in jedem Röntgengerät. Wir haben in Erlangen ihn und seine Arbeit durchleuchtet.
Nach seinem Fachabitur absolvierte er zunächst eine dreijährige Ausbildung zum Industriemechaniker. Im Anschluss an seinen Grundwehrdienst nahm er das Studium der Feinwerk- und Mikrotechnik an der Fachhochschule in Nürnberg auf. Seit 1996 ist er Entwicklungsingenieur bei der Siemens AG im Bereich Medical Solutions in Erlangen. Dort entwirft und konstruiert er moderne Röntgenstrahler, mit denen Mediziner innere Organe noch besser untersuchen können. Da sich in einer Röntgenröhre zwei Metallplatten mit einem Spannungsunterschied von bis zu 150.000 Volt gegenüberliegen, geht er mit enormen elektrischen Spannungen um. Neben seiner Arbeit hat der 31jährige an der FH Nürnberg einen Lehrauftrag für Konstruktion in der Feinwerktechnik.
8:00 Uhr ...
einer Softwareprogrammiererin
Cordula Conrady ist Softwareprogrammiererin bei Nokia in Bochum. Details ihrer Arbeit in diesem Hochtechnologiebetrieb muss sie stets geheim halten. Uns hat sie dennoch eine Menge Interessantes über ihre Tätigkeiten und Erfahrungen preisgeben können.
Nach dem Abitur studierte sie an der Universität Duisburg Elektrotechnik mit der Studienrichtung Informationstechnik/Kommunikationstechnik. Hierbei entdeckte sie, dass ihr vor allem das Programmieren großen Spaß macht. Zur Zeit entwickelt die 29jährige bei Nokia in Bochum neue Software für Benutzeroberflächen für sogenannte Smart Traffic Products. In diesem Bereich dreht sich alles um Lösungen für Navigation, Verkehrstelematik und -sicherheit sowie zu Intelligenten Transport Systemen (IST). Durch den Einsatz von Mobiltelefon-, Satellitennavigations- und Internet-Technologien entstehen neue Kommunikations- und Informationssysteme für die Automobilindustrie. Details von Cordulas Arbeit in der Forschung und Entwicklung muss sie stets geheim halfen, da sonst konkurrierende Unternehmen ihre Ideen und ihr Wissen kopieren könnten.
6:00 Uhr ...
einem Bauingenieur
Dirk Urbild ist Bauingenieur bei einer mittelständischen Firma in Nordhessen. Bei einem Besuch in Hatzfeld im Rothaargebirge hat er uns seinen Arbeitsalltag beschrieben und erzählt, wie man mit Holzhäusern Energie sparen kann.
Dirk Urbild ist genauer gesagt Holzbauingenieur. Er plant und erstellt Niedrigenergiehäuser, welche bedingt durch ihre Bauart nur wenig Energie zum Heizen verbrauchen und somit die Umwelt schonen. Er hat nach seinem Zivildienst sechs Jahre Bauingenieurwesen an der RWTH Aachen studiert, wo er den konstruktiven Hochbau mit der Fächerkombination Baustatik, Massivbau und Holzbau vertiefte. Seit Mai 1999 arbeitet der 29jährige beim mittelständischen Holzhaushersteller Fischer Holz in Hatzfeld, Nordhessen. Er wohnt im Rothaargebirge in Bad Berleburg (irgendwo zwischen Köln und Kassel). Die Region bietet dem Naturverbundenen jede Menge Platz für seine Hobbys wie Laufen, Klettern oder Mountain Bike.
7:30 Uhr ...
einer selbständige Wirtschaftingenieurin
Edith Pfriender ist selbständige Wirtschaftingenieurin. Durch ihre Arbeit als Unternehmensberaterin ist sie viel auf Achse und in ganz Deutschland unterwegs. Wir haben sie in ihrer Wahlheimat in Berlin getroffen und über ihre zwei Seiten gesprochen.
Nach dem Besuch des kaufmännischen Berufskollegs und dem Abitur am Oberstufenzentrum für Wirtschaft und Verwaltung in Berlin studierte sie an der Technischen Universität Berlin Wirfschaftsingenieurwesen mit der Fachrichtung Maschinenwesen. Ihre Schwerpunkte waren Energie- und Rohstoffwesen, Organisation und Umweltökonomie. Nach ihrem Abschluss 1999 war sie zunächst als Unternehmensberaferin in einer Agentur angestellt. Dort betreute sie verschiedene Projekte, unter anderem war sie auch drei Monate in Frankreich tätig. Im Jahr 2000 wagte die 32jährige den Schritt in die Selbstständigkeit. Von Montag bis Freitag ist sie seitdem in ganz Deutschland unterwegs und berät Firmen in Organisationsfragen. Die Wochenenden verbringt sie in ihrer Wahlheimat und Lieblingsstadt Berlin.
6:00 Uhr ...
einem Maschinenbauingenieuer
Olaf Sellmer ist Maschinenbauingenieuer bei Volkswagen. Als Produktionsmanager in der Wolfsburger Fahrzeugmontage hat er vielfältige Aufgaben. Mit dem Fahrrad fährt er in dem riesigen Fabrikgelände von Termin zu Termin - wir haben ihn einen Tag lang begleitet.
Nach dem Besuch der Polytechnischen Oberschule in Anklam in Mecklenburg-Vorpommern begann er zunächst eine Berufsausbildung zum Landmaschinenschlosser und leistete anschließend seinen Wehrdienst in Berlin. Unmittelbar danach machte er das Abitur an einer Ingenieurhochschule und studierte im Anschluss vier Jahre Maschinenbau an der Humboldt-Universität in Berlin. Nach seiner Diplomarbeit im Volkswagenwerk 1991 begann seine berufliche Laufbahn als Planer in einer Engineering Firma. Seit 1997 ist er im Produktionsmanagement der Wolfsburger Fahrzeugmontage von VW beschäftigt. Lieblingsbeschäftigungen des 34Jährigen: Campingurlaub mit seiner Frau und seinem 7jährigen Sohn und Fahrrad fahren (bis zu 3.000 km pro Jahr!).
8:00 Uhr ...
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