Der Ingenieur in der Werkstofftechnik
Was sind die Aufgaben eines Ingenieurs in der Werkstofftechnik?Werkstofftechniker können aus einem ungewöhnlich breiten Spektrum an Betätigungsfeldern von hochgradig theoretischer Materialforschung über angewandte Forschung, Prozess- und Produktentwicklung, Qualitätssicherung, Produktion oder Vertrieb bis hin zu Managementaufgaben wählen. Nachfolgend sind für die zahlreichen Tätigkeitsfelder einige Beispiele zu den möglichen Aufgabenstellungen aufgezählt:
Werkstoffwahl: Soll ich für die Hochspannungsleitung Kupfer nehmen oder kostengünstigeres Aluminium? Werkstoffeinsatz: Wie viele Stunden darf eine Dampfturbine laufen, bevor sie überprüft werden muss? Qualitätskontrolle: Wie gut ist das Blech vom Lieferanten? Wie viel Ausschuss hat die Chipfabrik und warum? Werkstoffprüfung: Welche Härte, Festigkeit, Zähigkeit hat der neue Werkstoff und vor allem: Wie kann man das messen? Werkstoffherstellung: Mit welcher Geschwindigkeit muss beim Gießen abgekühlt werden? Welche Reinheit muss man beim Herstellen von bestimmten Produkten einhalten? Werkstoffoptimierung: Wie kann man die Aluminiumlegierung noch härter machen, ohne dass die Kosten zu sehr steigen?
Welche Anforderungen werden an einen Ingenieur in der Werkstofftechnik gestellt?
Der Studiengang Werkstoffwissenschaft/Werkstofftechnik ist aufgrund der breiten naturwissenschaftlichen Grundlage einem Physik- bzw. Chemiestudium vergleichbar.
Er enthält aber zusätzlich die Elemente aus den Ingenieurwissenschaften. Die Wahl, Werkstofftechnik zu studieren ist genau dann richtig, wenn man Naturwissenschaften ebenso wie Ingenieurwissenschaften faszinierend findet und sich auch nach reiflicher Überlegung nicht zu einem „entweder oder“ durchringen kann. Es ist auch eine geschickte Wahl, wenn man Berührungspunkte zu vielen anderen Ingenieurwissenschaften bereits im Studium sehen möchte.
Berufliche Perspektiven, Entwicklungen des Berufszweiges
Genauso vielfältig wie das Fachgebiet selbst ist auch die Zahl der möglichen Arbeitgeber für Werkstofftechniker: Industrieunternehmen wie Automobil- und Luftfahrtindustrie, Maschinenbau, Mikroelektronik, Energieerzeugung oder Forschungsinstitute, öffentliche Einrichtungen, Ingenieurbüros, Patentanwälte, technische oder wissenschaftliche Verlage. In der Industrie reicht das Aufgabenspektrum vom „einfachen“ Ingenieur oder wissenschaftlichen Mitarbeiter über Gruppen-, Abteilungs- und Bereichsleiter bis zum Betriebsleiter oder Vorstand.
Weitere Informationen und Beratung:
VDI-Gesellschaft Werkstofftechnik
Postfach 10 11 39
40002 Düsseldorf
Tel: (0)211 6214-5 56
Fax:(0)211 6214-1 60
www.vdi.de/werkstoffe
VDI Abteilung Karriere
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40002 Düsseldorf
Tel: (0) 211 6214-2 72
Fax: (0) 211 6214-1 76
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